XI KANT KONGRESS, XI Congresso Kantiano Internazionale

Kant und das Problem des Lügens – Über Nebeneinanderbestehen der moralischen Pflichten –

Tatsubumi Sugasawa

Edificio: Palazzo dei Congressi
Sala: sala Rousseau
Data: 25 maggio 2010 - 17:00
Ultima modifica: 13 aprile 2010

Abstract

Erstens werden wir den Charakter des kategorischen Imperativs, dass er ein Gesetz von „dem, was geschehen soll, ob es gleich niemals geschieht“, betrachtet. Zweitens gehen wir in bezug auf Kants Meinung, dass eine Kollision von Pflichten gar nicht denkbar ist, der Bedeutung des „Verpflichtungsgrundes“ nach. Drittens werden wir sehen, dass es in Kants Abhandlung: Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen die folgende Diskussion gibt, dass die Rechtspflicht des Verbots zu lügen in der Metaphysik der Sitten eine weitere Tragweite hat als die nach positiven Gesetzen betrachtete Pflicht des Verbots zu lügen und ein Grund der Rechtspflicht des Verbots zu lügen darin besteht, ob die Wahrhaftigkeit in Aussagen das Recht der Menschheit überhaupt verletzt, wenn sie auch den anderen nicht schadet. Aus diesen drei Punkten folgt, dass der kategorische Imperativ das Nebeneinanderbestehen der moralischen Pflichten verlangt.