XI KANT KONGRESS, XI Congresso Kantiano Internazionale

Deliberatives Rechtsetzungsverfahren als Gewährleistung der juridischen Autonomie nach Immanuel Kant

Maciej Marcin Chmielinski

Edificio: Palazzo dei Congressi
Sala: sala Verri
Data: 24 maggio 2010 - 14:30
Ultima modifica: 13 aprile 2010

Abstract

Der Autor behauptet, dass das Kantsche deliberative Model des Rechtsetzungsverfahrens, sowohl das geschichtlich-kulturelle Kontext als auch die universellen Zwecke des Menschengeschlechts im Prozess der Rechtsbildung berücksichtigen lässt. Dieses Model ermöglicht den Bürgern eine juridische Autonomie, die das Bestehen des Rechtstaates, in dem Identität und Menschenwürde hochgeachtet werden, begründet. Das bedeutet aber, dass die Logik des kategorischen Imperativs nicht nur in der Moral, sodern auch auf der Ebene des juridischen Rechts Anwendung findet – dies besonders im Rahmen vom juridischen Rechtsetzungsverfahren. Das Kantsche deliberative Model des Rechsetzungverfahrens könnte also als ein interresanter Bezugspunkt für die Bewertung verschiedener gegenwärtiger Modelle der abstrakten Normenkontrolle betrachtet werden.